Sind wir nur weiterentwickelte Tiere?

Re: Sind wir nur weiterentwickelte Tiere?

Beitragvon Biblebelt » 26.03.2013, 02:34

Hallo Ralf, sie kennen nicht nur nicht die Bausteine des Lebens, sie wissen faktisch nichts was ueber eine einfache Beobachtung hinausgeht.
Sie beobachten und sehen eine bestimmte Wirkung, wissen aber nicht was diese Wirkung ausloesst und dann fangen sie an irgendwelche Erklaerungen zusammenzufabulieren warum was ist wie es ist und dann raenken sie tolle Theorien drumherum.
Mein altes Pysikbuch sagt:
Der Ausgangspunkt fuer die mathematische Modellierung ist nicht ein bestimmtes „konkretes System“ sondern ein “typisches System”, bei dem man bereits von einigen konkreten Eigenschaften ausgeht, die im Moment zur Herstellung einer Modulierung nicht interessant ist.
Will man untersuchen, wie lange es braucht, bis ein aus dem Flugzeug geworfenes Material unten aufschlaegt, ist es ziemlich uninteressant, um welches Material es sich dabei handelt.
Wir bezeichnen so ein zu beschreibendes typisches System auch Prototyp.


So funktioniert Wissenschaft. Man schafft einen Prototyp und misst, also beobachtet was passiert und wandelt dann ab je nach dem um welches Material es sich handelt.

Ist aber dann auf einmal ein Material dabei das sich nicht im Sinne des Prototypen verhaelt, wird es einfach zur Seite geschoben. Man spricht darueber nicht. Man benutzt die Beobachtung welches auf die meisten Materialien anwendbar ist.

Zu einem Prototyp gehoert immer die Wahrscheinlichkeitsbeobachtung, der Prototyp verhaelt sich so, also muss wenn die Beobachtung wissenschaftlich weiterverwendet werden will, jedwedes Materien auf den Prototypen anwendbar sein. Wuerden wir andere Materialien welche sich nicht Prototyp gemaess verhalten hinzunehen, dann muesste man zugeben nix verstanden zu haben.
Man koennte es nicht falsifizieren und multiplizieren.

Nun wird jeder sagen, ja nun ein Stein, ein Apfel faellt eben immer nach unten. Nur wo ist genau unten? Pysikalisch gesehen gibt es kein Unten und Oben. Da gibt es nur bestimmte Richtungen.
Fliegen wir in einem Hubschrauber und werfen dort einen Granitstein aus dem Fenster, wird der Stein Linear zum Mittelpunkt der Erde fallen. Also eine Linie vom Erdmittelpunkt bis zum Hubschrauber bilden.
Macht man das mit einem Apfel wird man sagen: „Siehste faellt auch runter“. Stimmt. Nur wenn man wieder eine Linie zieht faellt der Apfel im rechten Winkel zum Hubschrauber runter und faellt am Erdmittelpunkt vorbei. Nehmen wir an die Erde waehre durchlaessig wie Gas und nur der Erdmittelpunkt feste Materie, wuerde der Apfel ueber den Erdmittelpunkt hinaus fliegen und pendeln bis sich die Bewegungsenergie selbst aufgefressen hat.
Na ja laut sagen sie das natuerlich nicht. Koennte ja sonst noch einer anfangen darueber nachdenken was sie wirklich wissen.
Warum tut er das? Nun man weis es absolut nicht, desswegen hat man sich Wissenschaftlich darauf geeinigt das jeder Stoff der durch die Gravitation (schoenes Wort das wieder keiner weis was es ist) angezogen wird, sich gleich verhaelt wie der Granitstein also der Prototyp. Selbst die mechanische Beobachtung wird an den Prototypen angepasst auch wenn der Stoff sich womoeglich anderst verhaelt.
Fragt man warum sie das tun, so lautet die Antwort immer gleich. „Ja wenn wir das alles zulassen, dann koennen wir unsere Wissenschaft komplett wegwerfen. Dann wissen wir gar nichts“. EBEN!

Nein Ralf sie wissen nicht nur nicht was Lebensbausteine sind, sondern sie trappen eigentlich mit allem im dunkeln herum. Sie vermischen Chemische Stoffe und untersuchen anschliessend was sie neues kreiert haben. Sie wissen vorher kaum was hinterher bei rauskommt.
Sie wiederholen was andere beobachtet haben bilden einen Prototypen und darauf ist unsere ganze Weisheit aufgebaut.
Im Motorenbau wissen wir aus Erfahrung wie man so was bauen muss. Es besteht auf bauen und beobachten. Erklaeren warum das alles so zusammenarbeitet hat uns Satan nicht gelehrt.

Nein Ralf unsere Wissenschaft wurde von Satan am Ring durch die Nase durchs Dorf gezogen. Richtig die Wissenschaftsgoetter so sie mal einen bestimmten Stand erreichten verdienen sehr viel Geld damit und werden gerne um ihre „Meinung“ befragt.

Alles was Satan die Menschen gelehrt hat, zerstoert die Schoepfung Gottes.
Haetten wir eine auf Gott gegruendete Wissenschaft, waehren wir Menschen heute sehr viel weiter.
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Re: Sind wir nur weiterentwickelte Tiere?

Beitragvon ralf-fennig » 28.03.2013, 08:23

Naja - es ist nicht in allen Bereichen so.
"Naturwissenschaft" hat eigentlich die Aufgabe zu messen und zu beobachten - und daraus Theorien abzuleiten die klar definiert sind. Z.B. die These das alle Dinge die fallen gelassen werden in Richtung Erdmittelpunkt fallen. Wenn Du jetzt merkst das gilt für alles - aber nicht für Äpfel, denn wenn ich Äpfel fallen lasse fallen sie in Richtung Sonne, dann ist i.d.R. diese Theorie widerlegt und muss neu definiert werden.
In den Theorien rund um Urknall und Evolution ist es anders. Da wird höhestens "nachgebessert". Pasteur hat das Naturgesetz festgelegt "Leben entsteht nur aus Leben". Und es wurde nie "Abiogenese" beobachtet. Es gibt keine Anzeichen dafür. Dann sagen Naturwissenschaftler eben: Naja, Pasteur hat Recht - aber einmal ist es eben doch passiert...

Die Naturwissenschaft ist eine gute Sache. Sie hat ihre Wurzeln im christlichen Glauben.
Nur: Sie ist gefangen im "methodischen Atheismus". Heißt: Gott ist kein Faktor. Er darf NIE irgendwo vorkommen.
Wenn man Schöpfung beschreiben will ohne das der Schöpfer vorkommt - dann kommt man ins schlenkern. Schöpfung ist einmalig geschehen vor etwa 6000 Jahren. Sie kann nicht mehr beobachtet und experimentell nachvollzogen werden. Die Schöpfung durch einen allmächtigen Gott "macht Sinn". Aber was will man tun wenn man an diesen Gott nicht glaubt?
Der Mensch ist nicht ein Werk der Umstände, sondern die Umstände sind ein Werk des Menschen.
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Re: Sind wir nur weiterentwickelte Tiere?

Beitragvon DatCarlinGuy » 06.04.2013, 00:58

PART I
charisma hat geschrieben:Man könnte dich um deinen starken Glauben beneiden, Dat ::ai022

Zu allererst muss ich ein Missverständnis deinerseits aufklären. Atheismus ist die Gegenthese zum Theismus, d.h. Theisten versuchen die Welt durch einen Glauben an eine Gottheit zu ergründen, Atheisten glauben nicht an Gottheiten, egal in welcher Form. Wir haben keinen Glauben! Wir haben ein Weltbild das auf den Erkenntnissen der Wissenschaft basiert und nicht auf einem von Menschen verfassten Buch.

Atheismus ist KEIN Glaube und erst recht KEINE Religion sondern das Fehlen eines Glaubens und das Fehlen einer Religion. Mit anderen Worten worum man mich in Wahrheit beneiden könnte ist mein stark ausgeprägter Unglaube. Zu Recht, beneiden sollte man mich auf jeden Fall denn ich bin frei von den Fesseln antiquierter Traditionen und falschen Wissens.
charisma hat geschrieben:Wenn ich mir dann aber so etwas bewusst mache : Schwarze Ameisen http://www.youtube.com/watch?v=BTlrWEDekKg

Dann stehe ich da und staune :queen: wie wunderbar die Schöpfung ist :lol: und wie muss dann erst der Schöpfer sein ::love9

Als nächstes muss ich auf die Behauptung in dem von dir verlinkten Video eingehen. Mal davon abgesehen das es keinen Zusammenhang mit dem hier diskutieren Thema hat, 3268 Prophetien sollen sich bewahrheitet haben? Burden of Proof! Kannst du eine seriöse und unabhängige Quelle benennen die diese Behauptung mit unwiderlegbaren Fakten untermauert kann?
Spoiler Alert: Nein das kannst du nicht!


Guck dir an was die Moslems zu bieten haben. Deren Animationen sind auch wesentlich besser trotzdem, und da wirst du mir zu stimmen, bleibt es unbewiesener Unsinn.

Es ist wenig verwunderlich das wenn man versucht sich bewusst zu machen wie gigantisch riesig das Universum ist dann kommt man erstmal ins Stocken und scheitert ganz einfach bei diesem Versuch. Diese Größe ist einfach unvorstellbar! Aber die Notwendigkeit deshalb die Existenz einer Gottheit zu unterstellen erkenne ich trotzdem nicht.

BOB hat geschrieben:Leben ist mehr als die Bausteine und kann nie von alleine gebildet werden/entstehen.
Damit ist ALLES gesagt! O:)

Das ist mehr als eine gewagte These. Lass mich kurz erklären warum.

Angenommen in 20-30 Jahren würde es Wissenschaftlern gelingen mit Hilfe einfacher chemischer und physikalischer Prozesse künstliches Leben zu erzeugen, was wäre dann? Zum einem wäre damit bewiesen dass das Leben nicht mehr als die Summe seiner Bestandteile ist. Des weiteren wäre auch klar das es sich ohne Einfluss von außen selbst entwickeln kann.

Selbst wenn wir demnächst künstliches Leben herstellen könnten wäre der Prozess im Labor niemals identisch mit dem Prozess der in der Natur statt fand. Es fehlen hier für einfach die nötigen Zeitabstände von mehreren Millionen Jahren, der Punkt meines Argumentes ist, nur weil wir heute nicht alles verstehen und erklären können bedeutet das nicht das eine Gottheit verantwortlich war. Im Zuge des wissenschaftlichen Fortschritts wird dein God of the Gaps immer mehr an Bedeutung verlieren.



Wie du selbst sehen kannst ist eben NICHT alles gesagt!

Biblebelt hat geschrieben:Na das wollen wir doch hoffen. Gott schuf das ganze Universum und nicht nur die Erde und vielleicht 6-7000 Fuss drueber. Ich waehre ueberrascht wenn wir keine Bausteine des Lebens dort vorfinden wuerden. Denn die Bibel sagt in Moses 1
1. Im Anfang schuf Gott die Himmel (Im Hebr. steht das Wort "Himmel" immer in der Mehrzahl) und die Erde.

Also gibt es viele Himmel und ich ueberlasse es dem Allmaechtigen wieviele er machen darf bis jemand kommt und sagt: "Ja wenn er so viele gemacht hat, dann gibt es ihn gar nicht". Gott schuf die Himmel. Es sagt nichts darueber aus wieviele die Himmel sind. Plural ist aber immer dann benutzt wenn es sich um mehr als 1 dabei handelt.

Du sagst selbst, dass das Wort Himmel im Hebr. immer im Plural steht, also auch dann wenn nur von einem, unserem Himmel, das was wir heute als Erdatmosphäre bezeichnen, die Rede ist. Die Behauptung das die Verfasser der Bibel mit den Himmeln sich tatsächlich auf die andere Planeten des Sonnensystems oder sogar Exo-Planeten bezogen haben ist reine Spekulation und damit nicht zulässig.

Das ist exakt das Problem mit der Bibel, sie ist kein wissenschaftliches Werk, sie ist eine von mehreren Menschen geschriebene Ansammlung verschiedener Mythen aus den Regionen der arabischen Welt. Selbstverständlich kann man mit der Bibel alles beweisen was man beweisen möchte man muss nur ihre Texte "richtig" interpretieren können. Zu einem gültigen Beweis gelangst du so allerdings nicht.

Ich kann mir gut vorstellen das die Gläubigen vor 1.000 Jahren an dieser Stelle darüber diskutiert haben ob mit den Himmeln der irdisch Himmel, der theistische Himmel oder beide gemeint waren. Heute allerdings interpretieren Kreationisten diese Passage so das die Bibel angeblich über Wissen verfügt das den Menschen erst seit 1990 zugänglich ist.

Haben sich da etwa die Argumente der Kreationisten neuen äußeren Bedingungen angepasst? Sich quasi weiter entwickelt? Wie wunderbar das man Evolution überall im Universum antrifft.

Biblebelt hat geschrieben:[...]"Ja wenn er so viele gemacht hat, dann gibt es ihn gar nicht"[...]

Niemals habe ich in meinem Posting die Behauptung aufgestellt das die Existenz weiterer Planeten im Universum die Nicht-Existenz Gottes belegen würde. Ganz im Gegenteil. Ich habe sogar gesagt das selbst die Evolution eine mögliche Gottheit nicht widerlegen würde. Davon ganz abgesehen ist das Argument das du mir unterstellst, rein vom logischen Standpunkt aus betrachtet, völlig sinnfrei. Es handelt sich hierbei ganz klar um ein Strohmann-Argument und ich stelle mir bereits bei deinem 2. Gegenargument die Frage ob es sich überhaupt noch lohnt dein Posting weiter zu lesen.

Biblebelt hat geschrieben:Nimmt man eine Bibel die noch nicht durch die OSAS Christen verhunzt wurde dann sagt der Hebraer 1

Es ist jedes mal so wunderbar. "Ich bin wahrer Christ den ich lese die echte Bibel alle die nicht meine Bibel lesen sind keine wahren Christen!" Irgendwie behaupten das alle Christen welche Bibel ist denn jetzt die echte Bibel? Lass mich raten es ist die Bibel deren 10 Gebote weder Sklaverei, Kindesmissbrauch noch Vergewaltigungen verbietet. Es ist die Bibel in der Gott 42 Kinder tötet weil sie sich über einen Glatzkopf lustig machen. Preiset den Herren!

Biblebelt hat geschrieben:Nachtrag: Ich bin immer wieder erstaunt darueber wie Menschen Gott dem Allmaechtigen vorschreiben wollen was er koennen oder wo und wie machen darf. Wenn er das gemacht hat gibt es ihn nicht. Und wenn das so ist dann will ich ihn nicht.
Schade aber hier reihen sich auch viele ein welche sich Christen nennen.

Ich bin immer wieder erstaunt über die hohe Bereitschaft Dinge zu glauben die eindeutig Fakten widersprechen. Mondlandung sei ein Fake, 9/11 sei ein Inside Job oder Weltuntergang 2012. Was ist der Unterschied zwischen einer Religion und einer Verschwörungstheorie? Beides ist irrationaler Unsinn aber das Eine wird von der Gesellschaft akzeptiert.

ralf-fennig hat geschrieben:Du kennst die "Bausteine des Lebens"?
Ich bin begeistert!

Selbstverständlich! Im Grunde bestehen unsere Körper nur aus den chemischen Elementen in Form von Atomen bzw. Molekülen. Es freut mich zu hören das diese simple Erkenntnis dich derart in Begeisterung versetzt.

ralf-fennig hat geschrieben:Bislang kennt die Wissenschaft nur Bausteine von Lebewesen. Das Leben an sich ist nach wie vor für Atheisten ein großes Rätsel. Und dafür das es sich "zufällig" entwickelt und höher-entwickelt haben soll erstaunlich schwierig "herzustellen".


Die Wahrscheinlichkeit das Moleküle sich selbst replizierende Ketten bilden und damit eine primitive Form von Leben ausschließlich durch natürliche Prozesse entsteht ist gering, sehr gering sogar. Aber je größer die Zeitabstände sind, je öfter diese Moleküle miteinander reagieren desto größer wird die Wahrscheinlichkeit das dieser fast unmögliche Zufall eintritt. Ist dieser erste Schritt getan wird Evolution zur treibenden Kraft und alle möglichen Formen und Größen werden entstehen. Adaption durch Variation.



Du leugnest die Existenz der Evolution dabei können wir ihren Einfluss auf jedes aktive System im Universum beobachten. Selbstverständlich wirkt sie auf Organismen aber nicht nur dort. Sonnensysteme getrieben durch die Kraft der Gravitation unterliegen ebenfalls den Regeln und Gesetzten der Evolution. Das Gleiche gilt für Galaxien, hört da aber nicht auf.

Auch die menschliche Kultur, Gesellschaften oder Sprachen unterliegen den Mechanismen der Evolution oder glaubst du dass das heute gesprochene Deutsch identisch wäre mit dem das vor 500 Jahren gesprochen wurde? Oder mit dem das in den nächsten 500 Jahren gesprochen werden wird? Evolution in ein fester Bestandteil dieses Universums, wir können sie überall beobachten.
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Re: Sind wir nur weiterentwickelte Tiere?

Beitragvon DatCarlinGuy » 06.04.2013, 00:59

PART II

Timmy hat geschrieben:Vivum ex vivo.
Diese Tatsache gilt nachwievor genauso wie Actio=Reactio. Jeder der einer so klar belegten Tatsache wiederspricht erzählt Märchen ... egal ob sie sich Münchausen oder Evolutionisten nennen.

Ralph-fennig hat geschrieben:Du kennst die "Bausteine des Lebens"?

Lustigerweise haben Evolutionisten noch nichteinmal eine ordentliche Definition für Leben; wodurch eigentlich auch eine vernünftige Definition für Lebewesen entfällt.
Wie kann man von etwas von dem man nicht weiß was es ist die Bausteine kennen? :-k

Indem du das Spektrum dessen erweiterst was man als Leben bezeichnen kann erhöhst du lustigerweise damit nur die Wahrscheinlichkeit das es Leben außerhalb der Erde gibt. Falls es überall im Universum Leben geben sollte was wäre an uns dann so besonders?

Wieso sollte eine Gottheit uns Menschen schaffen? Um sich selbst zu preisen, äußerst anmaßend, und dann noch ein gesamtes Universum mit Leben füllen und trotzdem sollen wir die Krone dieser Schöpfung sein? Das ergibt alles keinen Sinn! Wenn Leben außerhalb der Erde existieren sollte wieso wird in der Bibel nicht von diesen Lebensformen berichtet? Wenn wir irgendwann in unserer Galaxie auf intelligentes Leben treffen sollten das viel höher entwickelt ist als wir, warum sollten dann ausgerechnet wir die Krone der Schöpfung sein?

Alles reine Spekulation meinerseits und damit nicht aussagekräftig, ändert aber nicht die Tatsache das im Fall der Fälle Kreationisten keine vernünftigen Antworten auf diese Fragen hätten.

Wie genau das Leben entstanden ist können wir heute noch nicht erklären aber wie ich bereits geschrieben habe: God of the Gaps.
Timmy hat geschrieben:Schönerweise wissen wir Christen das Leben keine materielle Größe sondern etwas geistiges ist.

Diese Behauptung ist einfach nur vollkommen sinnentleert. Bakterien sind Lebensformen was bitte schön soll an einem Bakterium geistig sein? Es sind einzellige Lebewesen die Nahrung konsumieren, einen Stoffwechsel betreiben und sich teilen. Dort befindet sich nichts geistiges es ist nur eine materielle Größe.

Biblebelt hat geschrieben:Mein altes Pysikbuch sagt:
Der Ausgangspunkt fuer die mathematische Modellierung ist nicht ein bestimmtes „konkretes System“ sondern ein “typisches System”, bei dem man bereits von einigen konkreten Eigenschaften ausgeht, die im Moment zur Herstellung einer Modulierung nicht interessant ist.
Will man untersuchen, wie lange es braucht, bis ein aus dem Flugzeug geworfenes Material unten aufschlaegt, ist es ziemlich uninteressant, um welches Material es sich dabei handelt.
Wir bezeichnen so ein zu beschreibendes typisches System auch Prototyp.


So funktioniert Wissenschaft. Man schafft einen Prototyp und misst, also beobachtet was passiert und wandelt dann ab je nach dem um welches Material es sich handelt.

Ist aber dann auf einmal ein Material dabei das sich nicht im Sinne des Prototypen verhaelt, wird es einfach zur Seite geschoben. Man spricht darueber nicht. Man benutzt die Beobachtung welches auf die meisten Materialien anwendbar ist.

Zu einem Prototyp gehoert immer die Wahrscheinlichkeitsbeobachtung, der Prototyp verhaelt sich so, also muss wenn die Beobachtung wissenschaftlich weiterverwendet werden will, jedwedes Materien auf den Prototypen anwendbar sein. Wuerden wir andere Materialien welche sich nicht Prototyp gemaess verhalten hinzunehen, dann muesste man zugeben nix verstanden zu haben.
Man koennte es nicht falsifizieren und multiplizieren.

Du versuchst ernsthaft Wissenschaft durch Ungenauigkeiten bzw. Vereinfachungen in deinem alten Physikbuch zu widerlegen? Ernsthaft? Die Naivität die du hier öffentlich zur Schau stellst ist in höchstem Maße belustigend. Bitte mehr davon!

Niemand hat jemals behauptet die Wissenschaft würde mit absoluten Wahrheiten arbeiten, das ist unmöglich denn dafür müsste das Universum 100% perfekt sein und das ist glücklicherweise einfach nicht der Fall.
Aber falls du der Wissenschaft noch immer übel nimmst zu ungenau zu sein wie wäre hiermit?
Kreationisten behaupten das Alter der Erde ließe sich durch Angaben in der Bibel bestimmen, 6.000 - 10.000 Jahre.

Nach 3 Jahren Auswertung der Daten des Planck Weltraumteleskops haben Wissenschaftler jetzt das Alter des Universums auf 13,8 Milliarden Jahre neu bestimmt. Noch wissen wir nicht was den Big Bang ausgelöst hat, aber wir hören sein Echo die kosmische Hintergrundstrahlung. Auch wissen wir nicht ob es ein davor gab oder ob unser Universum teil eines Multiversums ist, aber die Behauptung der Kreationisten ist schon länger widerlegt, das Universum ist definitiv deutlich älter als 6.000 - 10.000 Jahre. Wenn die Bibel an dieser Stelle keine zuverlässigen Aussagen ermöglicht dann steht ihre gesamte Glaubwürdigkeit zur Debatte.

Mir scheint du begreifst nicht wie die Wissenschaft wirklich arbeitet.

Die Wissenschaft arbeitet mit Modeln (Evolution) die niemals 100% der Realität entsprechen aber trotzdem liefern diese Modele noch immer die besten Antworten die wir haben. Kannst du mir erklären wieso Ringspezies existieren? Die Evolution kann sie nicht nur erklären sie sagt sie sogar voraus! Ein einfaches "POOF! Magic-Man did it!" reicht hier nicht aus! Das ist Evolution in Aktion.

Biblebelt hat geschrieben:Nun wird jeder sagen, ja nun ein Stein, ein Apfel faellt eben immer nach unten. Nur wo ist genau unten? Pysikalisch gesehen gibt es kein Unten und Oben. Da gibt es nur bestimmte Richtungen.
Fliegen wir in einem Hubschrauber und werfen dort einen Granitstein aus dem Fenster, wird der Stein Linear zum Mittelpunkt der Erde fallen. Also eine Linie vom Erdmittelpunkt bis zum Hubschrauber bilden.
Macht man das mit einem Apfel wird man sagen: „Siehste faellt auch runter“. Stimmt. Nur wenn man wieder eine Linie zieht faellt der Apfel im rechten Winkel zum Hubschrauber runter und faellt am Erdmittelpunkt vorbei. Nehmen wir an die Erde waehre durchlaessig wie Gas und nur der Erdmittelpunkt feste Materie, wuerde der Apfel ueber den Erdmittelpunkt hinaus fliegen und pendeln bis sich die Bewegungsenergie selbst aufgefressen hat.
Na ja laut sagen sie das natuerlich nicht. Koennte ja sonst noch einer anfangen darueber nachdenken was sie wirklich wissen.
Warum tut er das? Nun man weis es absolut nicht, desswegen hat man sich Wissenschaftlich darauf geeinigt das jeder Stoff der durch die Gravitation (schoenes Wort das wieder keiner weis was es ist) angezogen wird, sich gleich verhaelt wie der Granitstein also der Prototyp. Selbst die mechanische Beobachtung wird an den Prototypen angepasst auch wenn der Stoff sich womoeglich anderst verhaelt.
Fragt man warum sie das tun, so lautet die Antwort immer gleich. „Ja wenn wir das alles zulassen, dann koennen wir unsere Wissenschaft komplett wegwerfen. Dann wissen wir gar nichts“. EBEN!

Das für dich so sonderbare und unerklärliche Unten ist das Zentrum des Gravitationsfeldes das auf uns einwirkt. Dieses Feld wird von einer Masse erzeugt, in unserem Fall die Erde. In deinem Versuch wirken jedoch noch weitere Kräfte auf deine Frucht der Erkenntnis. Der Luftwiderstand deines Apfels, in diesem Zusammenhang spielt auch das Eigengewicht des Körpers eine Rolle. Je leichter ein Körper ist desto stärker wird sein Fall durch den Luftwiderstand beeinflusst. Ebenfalls spielt die Form eine Rolle. Winde in der Atmosphäre und deiner gasförmigen Erde werden ebenfalls die Flugbahn verändern. Jetzt versuchst du mit diesem Apfel den Erdmittelpunkt zu treffen. Ein Punkt der sich ca. 6.000 km entfernt von dir befindet und du wunderst dich wieso du den Erdmittelpunkt verfehlst?

Biblebelt hat geschrieben:Nein Ralf unsere Wissenschaft wurde von Satan am Ring durch die Nase durchs Dorf gezogen. Richtig die Wissenschaftsgoetter so sie mal einen bestimmten Stand erreichten verdienen sehr viel Geld damit und werden gerne um ihre „Meinung“ befragt.

Alles was Satan die Menschen gelehrt hat, zerstoert die Schoepfung Gottes.

Ach und Satan. Wie viele Menschen hat er laut Bibel getötet? 10! Wie hoch ist der Body Count Gottes? 2,5 Millionen

Satan schenkte uns das kritische Denken, was Gott nicht wollte, er wollte das wir für alle Zeit, zur Unsterblichkeit verdammt (erst unsere Sterblichkeit macht unser Leben lebenswert), geistlose Sklaven bleiben . Doch Satan befreite uns aus dieser Tyrannei. Dafür musste er nicht alle Erstgebornen töten, er musste auch keine Sündigen Städte auslöschen und er brauchte keine Sintflut, alles was Satan brauchte war ein einfaches Gespräch mit einer Frau. Satan versteht die Natur des Menschen aber verurteilt uns nicht für das was wir sind. Menschlich. Er vergibt uns unsere Schwächen und umarmt Gottes verstoßene Kinder.
Satan ist der Held den die Menschheit verdient, aber nicht der den sie gerade braucht, also jagen wir ihn, weil er es ertragen kann, denn er ist kein Held, er ist ein stiller Wächter, ein wachsamer Beschützer, ein dunkler Ritter.

Ethisch sind wir heute bedeuten weiter als es dieser God-Character jemals war, denn wir verdammen nicht, wir vergeben. Außer man ist Theist und der andere teilt nicht den selben Glauben. Dann wird es hektisch. Es sei denn man ist katholischer Priester und der andere ein 10 jähriger Junge. Dann wird es romantisch. Nicht für den Jungen.
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Re: Sind wir nur weiterentwickelte Tiere?

Beitragvon DatCarlinGuy » 06.04.2013, 01:04

PART III

Biblebelt hat geschrieben:
Haetten wir eine auf Gott gegruendete Wissenschaft, waehren wir Menschen heute sehr viel weiter.

Was passieren kann wenn man eine Wissenschaft auf Glaube und nicht auf Beobachtung und Analyse aufbaut kann man hier sehr schön nach lesen.

Irgendetwas sagt mir dass das was du vorschlägst keine so gute Idee wäre.



Am Anfang schuf der Mensch Gott und er sah das es nicht ethisch vertretbar war, aber er konnte die Leichtgläubigen blenden und ewig an sich binden. Alle Macht der herrschenden Elite!

ralf-fennig hat geschrieben:Naja - es ist nicht in allen Bereichen so.
"Naturwissenschaft" hat eigentlich die Aufgabe zu messen und zu beobachten - und daraus Theorien abzuleiten die klar definiert sind. Z.B. die These das alle Dinge die fallen gelassen werden in Richtung Erdmittelpunkt fallen. Wenn Du jetzt merkst das gilt für alles - aber nicht für Äpfel, denn wenn ich Äpfel fallen lasse fallen sie in Richtung Sonne, dann ist i.d.R. diese Theorie widerlegt und muss neu definiert werden.

Was du beschreibst ist der in der Wissenschaft übliche Prozess das neue Beweise zu neuen Erkenntnissen führen. Manchmal widerlegen diese neuen Erkenntnisse bestehende Annahmen. Im Gegensatz zum Theismus wird das in der Wissenschaft nicht nur begrüßt sondern auch gefördert weil wir nur so unser Wissen erweitern können. In der Astronomie werden auch immer wieder die selben Objekte neu vermessen einfach weil neue Technologien neue Instrumente hervorgebracht haben die uns neue Erkenntnisse liefern. Deswegen fallen bestehende Theorien jedoch nicht zwangsläufig in sich zusammen.

Dein Apfel Beispiel.
Es gäbe zwei Thesen die dieses Phänomen erklären könnten.

These 1
Ein unbekannter Effekt bewirkt dass das Gravitationsfeld der Erde aufgehoben wird.

These 2
Ein unbekannter Effekt bewirkt dass Äpfel nicht auf Gravitation reagieren.

Da nur Äpfel betroffen sind können wir die 1. These als widerlegt betrachten.

Die Grundannahme von These 2 lautet also :"Äpfel reagieren anders auf Gravitation als das bei anderer Materie beobachtet werden kann". In ihrer jetzigen Form hat These 2 den Nachteil das Äpfel auch nicht auf das Gravitationsfeld der Sonne reagieren würden und sie nicht in Richtung Sonne "fallen" könnten. Die Äpfel würden einfach aus unserem Sonnensystem in die Tiefen der Galaxis geschleudert werden.

These 2 müsste also angepasst werden damit sie unseren Beobachtungen entspricht.

modifizierte These 2
Ein unbekannter Effekt bewirkt dass Äpfel nur auf sehr starke Gravitationsfelder reagieren.

Jetzt stimmt die These mit den Beobachtungen überein. Die Grundannahme der These hat sich nicht geändert denn Äpfel reagieren noch immer anders auf Gravitation als die restliche Materie. Unser Verständnis der Realität hat sich jedoch verbessert. Die These ist nicht in sich zusammen gefallen, sie wurde präziser!

ralf-fennig hat geschrieben:In den Theorien rund um Urknall und Evolution ist es anders. Da wird höhestens "nachgebessert". Pasteur hat das Naturgesetz festgelegt "Leben entsteht nur aus Leben". Und es wurde nie "Abiogenese" beobachtet. Es gibt keine Anzeichen dafür. Dann sagen Naturwissenschaftler eben: Naja, Pasteur hat Recht - aber einmal ist es eben doch passiert...

In der Wissenschaft gibt es keine unumstößlichen Gesetze! Alles kann angezweifelt und widerlegt werden, man benötigt lediglich gültige Beweise. Pasteur hat nichts festgelegt er hat basierend auf dem Wissen seiner Zeit eine Beobachtung gemacht und diese beschrieben. Jederzeit können neue Beweise seine Schlussfolgerung widerlegen. Unser Wissen ist nur eine Momentaufnahme und erweitert sich täglich.

Abiogenese kann in der Natur niemals beobachtet werden und dafür gibt es 2 Gründe.

1. Zeitabstände (darauf bin ich schon genauer eingegangen)
2. Heute ist die Erde ein lebendiger Planet auf der in allen Nischen Leben existiert. Dieses Leben beeinflusst seine Umwelt, nicht nur wir Menschen jeder Organismus, deshalb liegen völlig andere Bedingungen vor als zur Zeit der Ursuppe. Das Abiogenese sich heute wiederholt ist auch deshalb unwahrscheinlich weil dieses primitive Leben überall auf deutlich höher entwickelte Konkurrenz stoßen würde. Es würde wahrscheinlich immer unterliegen.

ralf-fennig hat geschrieben:Die Naturwissenschaft ist eine gute Sache. Sie hat ihre Wurzeln im christlichen Glauben.
Nur: Sie ist gefangen im "methodischen Atheismus". Heißt: Gott ist kein Faktor. Er darf NIE irgendwo vorkommen.
Wenn man Schöpfung beschreiben will ohne das der Schöpfer vorkommt - dann kommt man ins schlenkern. Schöpfung ist einmalig geschehen vor etwa 6000 Jahren. Sie kann nicht mehr beobachtet und experimentell nachvollzogen werden. Die Schöpfung durch einen allmächtigen Gott "macht Sinn". Aber was will man tun wenn man an diesen Gott nicht glaubt?

Du redest von der Naturwissenschaft die sich selbstverständlich ausschließlich mit der natürlichen Welt befasst. Womit sonst?

Kann man die Existenz Gottes widerlegen? Nein!
Kann man die Existenz Gottes belegen? Nein!
Gott ist kein Faktor!

Das die Erde 6.000 Jahre alt sein soll ist kein bewiesener Fakt, das ist woran du glaubst. Das einzige was du damit beweist ist das du die Entscheidung getroffen hast eine überwältigende Anzahl von Beweisen zu ignorieren und es vorziehst einer Gottheit zu huldigen dessen Existenz sich nicht nachweisen lässt.

Hast du dich jemals gefragt wieso so viele und so extrem unterschiedliche Disziplinen der Naturwissenschaften zu der Erkenntnis gelangen das die Erde bedeutend Älter ist als 6.000 Jahre? Astronomie, Biologie, Geologie, Paläontologie, Klimatologie, Archäologie usw. Europäische Wissenschaftler haben einen Baumringkalender erstellt der über 7000 Jahre in die Vergangenheit reicht. Amerikanische Wissenschaftler blicken sogar 8700 Jahre weit zurück.
Es spielt keine Rolle was du glauben möchtest, Fakten widerlegen eindeutig deinen Glauben! Das einzige Schlupfloch das dir bleibt ist zu sagen das die Bibel nicht 100% das wiedergibt was geschehen ist.

Diesen Ausweg wirst du aber niemals wählen weil er dich vor ein Dilemma stellt. Entweder du akzeptierst das du niemals wissen wirst welcher Teil der Bibel wahr ist und welcher nicht. Damit musst du aber gleichzeitig ihren Status als Leitfaden für dein Leben aufgeben.
Oder, und das wäre einfach nur der logische nächste Schritt, du erkennst das dein Weltbild nicht mit der Realität übereinstimmt, das du falsch lagst und gibst deinen Glauben vollständig auf.

Mit genügend unwiderlegbaren Fakten konfrontiert werden Theisten immer die Ignoranz bevorzugen. Das sollte dir zu denken geben.
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Re: Sind wir nur weiterentwickelte Tiere?

Beitragvon ralf-fennig » 06.04.2013, 06:31

Oh je - drei so lange Teile, wer soll das denn alles lesen?
Nur zwei kurze Punkte auf die Schnelle:
a) "Glaube" an sich bezeichnet noch kein "Ziel des Glaubens". Du kannst nicht argumentieren "ich fahre auf keiner Autobahn sondern hier immer im Kreise rum - also bin ich kein Autofahrer!". Theismus ist eine besondere Art des Gottglaubens, eine eher esoterische Richtung. Dein Glaube nennt sich "Materialismus". Die Wahlweise ewige Materie oder die Materie, die von selbst aus dem Nichts entstanden ist. Daran zu glauben erfordert eine Glaubensentscheidung und viel Energie diesen Glauben durchzuhalten. Herzlichen Glückwunsch!
Obwohl: Das Du jetzt hier bist um über Gott zu lernen beweist ja immerhin das da etwas in Dir ist was mit diesem eindimensionalen Materialismus nicht so ganz zufrieden ist.
b) Das Du die Bausteine des Körpers kennst wundert mich nicht. Die kennt Jeder. Du kannst Dir im Prinzip eine Handvoll Dreck nehmen und einen Eimer Wasser um die chemische Zusammensetzung einer Zelle nachzubauen. Keine große Sache.
Aber wenn Du es schaffst Leben zu bauen - dann bist Du reif für den Nobelpreis.
Der Mensch ist nicht ein Werk der Umstände, sondern die Umstände sind ein Werk des Menschen.
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Re: Sind wir nur weiterentwickelte Tiere?

Beitragvon Timmy » 06.04.2013, 14:10

DatCalinGuy hat geschrieben:Alles reine Spekulation meinerseits und damit nicht aussagekräftig, ändert aber nicht die Tatsache das im Fall der Fälle Kreationisten keine vernünftigen Antworten auf diese Fragen hätten.


Richtig. Mehr als Spekulationen und unsinnige Behauptungen hast du nicht hinbekommen. Und was interessieren mich die Möglichkeiten in deiner Traumwelt? Da bleib ich lieber in der Realität.

DatCalinGuy hat geschrieben:
Timmy hat geschrieben:Schönerweise wissen wir Christen das Leben keine materielle Größe sondern etwas geistiges ist.

Diese Behauptung ist einfach nur vollkommen sinnentleert. Bakterien sind Lebensformen was bitte schön soll an einem Bakterium geistig sein? Es sind einzellige Lebewesen die Nahrung konsumieren, einen Stoffwechsel betreiben und sich teilen. Dort befindet sich nichts geistiges es ist nur eine materielle Größe.

Hättest du einen Funken Wissenschaftsverständnis dann hättest du begreifen können das du ohne ordentliche Definition von Leben auch keine ordentliche Definition für Lebewesen/Lebensform hast und damit nur "intuitive" Zuordnungen machen kannst.
Bei dir ist eben eine Erdnuss immernoch eine Nuss statt eine Hülsenfrucht, aber solange du notorisch unsinnige Atheistensprüche auf Lager hast wird dir das wohl egal sein.
Mir zumindest war das alles nicht egal und ich hab mich wissenschaftlich mit dem Thema beschäftigt. Dadurch bin ich auch darauf gekommen das die reinen Behauptungen das alles nur materielle Größen sind absolut Antiwissenschaftlich sind, weil sie unbegründete a-priori Behauptungen sind und damit eine der Grundsäulen der Wissenschaft, die Ergebnisoffenheit, verletzen.
Ja, ich bin auch drauf gekommen das es Geist geben muss; das alle wissenschaftlichen Bemühungen dafür sprechen das Leben keine materielle Größe sein kann.

Wenn du also mit einem Funken Vernunft oder Wissenschaftlichkeit an das Thema hernagegangen wärest hättest du 1. nach einer ordnetlichen Definition von Leben gerungen, 2. versucht einen stochastischen Nachweis dafür zu erbringen dass es im Universum nur rein materielle Größen gibt und 3. versucht "Omnes vivum ex vivo" zu wiederlegen.
Stattdessen kamen wie du zugegeben hast nur Spekulationen und unsinnige Behauptungen :(

DatCalinGuy hat geschrieben:Was passieren kann wenn man eine Wissenschaft auf Glaube und nicht auf Beobachtung und Analyse aufbaut kann man hier sehr schön nach lesen.

Das kann man auch schön an der Evolutionslehre und Hitlers Rassenlehre sehen. Oder dem millionenfachen Massenmord den ihr Abtreibungen nennt. Wo ist der wissenschaftliche Beweis dafür das ungeborene Kinder keine Menschen seien? Er wurde nie erbracht, man hat es einfach beschlossen und jetzt glauben alle daran :(

Daher bauen wir Christen den Glauben auch auf wahrhaften Tatsachen auf, statt auf Beschlüssen oder Ansichten. Dabei gehen wir auch nicht nach Augenschein wie es so mancher mit der Erdnuss oder die Atheisten mit der Zuordnung zu Lebensformen machen ... und wir gehen auch nicht nach Hörensagen; sondern die Sachverhalte werden akribisch untersucht und wissenschaftlich geprüft.

DatCalinGuy hat geschrieben:Kann man die Existenz Gottes belegen? Nein!

Doch. Es ist sogar recht einfach; hierfür kann man die Prophetien der Bibel nehmen oder untersuchen was Leben ist und woher es kommt. Dafür muss man allerdings echte Wissenschaft verwenden.

DatCalinGuy hat geschrieben:Abiogenese kann in der Natur niemals beobachtet werden und dafür gibt es 2 Gründe.

Eigentlich gibt es nur einen Grund. Weil Abiogenese eine Unmöglichkeit ist.

Und was deine beiden Begründungen angeht ... also die sind wirklich schlecht. Von etwas noch nie beobachtetem und nicht nachgewiesenem weiß man wie lange es dauert ... oh mann #-o Und es sei unmöglich es in der Natur zu beobachten weil die Erde bevölkert ist ... ja und Mond oder Mars oder Labore die man entsprechen einrichten kann gibt es ja nicht #-o


P.S. Die Aussage von Ralf finde ich auch gut und richtig. Muss man geradezu wiederholen.
ralf-fenning hat geschrieben:Das Du die Bausteine des Körpers kennst wundert mich nicht. Die kennt Jeder. Du kannst Dir im Prinzip eine Handvoll Dreck nehmen und einen Eimer Wasser um die chemische Zusammensetzung einer Zelle nachzubauen. Keine große Sache.
Aber wenn Du es schaffst Leben zu bauen - dann bist Du reif für den Nobelpreis.
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Re: Sind wir nur weiterentwickelte Tiere?

Beitragvon BOB » 07.04.2013, 18:13

Ich mußte das Thema ins member Forum verschieben, wegen der Bilder.Ich weiß nicht ob diese geschützt sind, haften will ich nicht.
Bitte KEINE Bilder einstellen, hier könnte copyright vorliegen.Prüfen kann ich das nicht.
Ich muß erst die Bilder löschen, dann kann ich das Thema zurückstellen.
Bitte copyright beachten.
Liebe Grüße, BOB
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Re: Sind wir nur weiterentwickelte Tiere?

Beitragvon BOB » 07.04.2013, 18:14

Zitat:
Wir haben ein Weltbild das auf den Erkenntnissen der Wissenschaft basiert und nicht auf einem von Menschen verfassten Buch.
Zitat Ende

stimmt, aber die Erkenntnisse der Wissenschaft sind falsch.
Daher ist dieses Weltbild auch falsch. =;
Liebe Grüße, BOB
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Re: Sind wir nur weiterentwickelte Tiere?

Beitragvon BOB » 07.04.2013, 18:15

Das BUCH wurde nicht von Menschen verfasst , sondern von GOTT selbst.
Kannst Du nachprüfen, dann fallen Dir die Schuppen tonnenweise von den Augen! O:)
Liebe Grüße, BOB
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Re: Sind wir nur weiterentwickelte Tiere?

Beitragvon BOB » 07.04.2013, 18:19

Zitat:
Als nächstes muss ich auf die Behauptung in dem von dir verlinkten Video eingehen. Mal davon abgesehen das es keinen Zusammenhang mit dem hier diskutieren Thema hat, 3268 Prophetien sollen sich bewahrheitet haben? Burden of Proof! Kannst du eine seriöse und unabhängige Quelle benennen die diese Behauptung mit unwiderlegbaren Fakten untermauert kann?
Spoiler Alert: Nein das kannst du nicht!
Zitat Ende

Es gibt genug seriöse Quellen, Bücher dazu.Siehe von Prof.Gitt,( google danach) oder Roger Liebi!
Etwas Mühe mußt Du Dir schon geben!
Liebe Grüße, BOB
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Re: Sind wir nur weiterentwickelte Tiere?

Beitragvon BOB » 07.04.2013, 18:28

Zitat:
Das ist exakt das Problem mit der Bibel, sie ist kein wissenschaftliches Werk, sie ist eine von mehreren Menschen geschriebene Ansammlung verschiedener Mythen aus den Regionen der arabischen Welt. Selbstverständlich kann man mit der Bibel alles beweisen was man beweisen möchte man muss nur ihre Texte "richtig" interpretieren können. Zu einem gültigen Beweis gelangst du so allerdings nicht.
Zitat Ende

Falsch!
Du hast Dich nie mit der Bibel beschäftigt, sonst würdest Du diesen Quatsch nicht glauben.
Bevor Du weiterschreibst erwarte ich, daß Du überhaupt weißt was die Bibel schreibt und Dich damit auseinandersetzt.
Bis dahin sperre ich Dich.
Machs gut! O:)
Liebe Grüße, BOB
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Re: Sind wir nur weiterentwickelte Tiere?

Beitragvon ralf-fennig » 07.04.2013, 22:47

Die Theorie mit den "verschiedenen Mythen der Regionen Arabiens" finde ich auch sehr verwegen - aber der Tip "Roger Liebi" ist sehr gut. Dr. Liebi ist nicht nur ein ausgezeichneter Bibelkenner - er ist auch Altorientalist und kann dazu einiges sagen.
Auf sermon-online.de sind viele seiner Vorträge online. Es dauert freilich etwas sich mit der Bibel zu beschäftigen. So "mal eben" wird es kaum möglich sein. Aber mit den Vorträgen von Dr. Liebi (und manch anderen Referenten dort) kann man es Buch für Buch durchgehen. Dr. Gitt ist auch dort online. Er ist Informatiker. Dr. Scherer, als renomierten Biologen habe ich dort noch nicht gefunden. Die Studiengemeinschaft "Wort und Wissen" bringt allerdins sehr gut naturwissenschaftliche Schriften heraus. Lohnt sich!
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Re: Sind wir nur weiterentwickelte Tiere?

Beitragvon ralf-fennig » 07.04.2013, 22:57

Dr. Liebi hat übrigens mW auch ein Buch über erfüllte Prophetien herausgegeben. Wie gesagt: Die Beschäftigung mit der Bibel kostet etwas Energie. Auch in den freien Vorträgen weist er immer wieder darauf hin.
Aber Deine Fragen weisen in die richtige Richtung, da gebe ich Dir gern Tips. Um Dir die Suche zu erleichtern: http://www.wort-und-wissen.de/ - dort sitzen Wissenschaftler aller Fakultäten. Wenn Du naturwissenschaftlich Fachsimpeln möchtest kann man Dir dort mit allen Fragen weiterhelfen.

Wie schon gesagt: Naturwissenschaft ist prima. Aber wenn sie a priori festlegt "Gott spielt keine Rolle" und gleichzeitig Dinge untersuchen möchte die sich naturwissenschaftlich nur sehr eingeschränkt erforschen lassen (wie die ferne Vergangenheit) hat Naturwissenschaft ein Problem. Denn: Sie muss ALLE Phänomene die die Bibel bestätigen anders deuten.
Es ist ähnlich als wenn man in der Mathematik die Ziffer "1" ablehnt - oder die "0". Man bekommt große Probleme mit vielen mathematischen Fragestellungen. Aber wenn man lang genug deutelt und sucht findet man bestimmt einen Weg damit so logisch wie möglich umzugehen.
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Re: Sind wir nur weiterentwickelte Tiere?

Beitragvon BOB » 09.04.2013, 08:00

Ich freue mich besonders über charisma, ein Urgestein dieses Forums!
Liebe Grüße daher von mir an die TREUE charisma! :D
Liebe Grüße, BOB
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